Granville

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Am Ende meiner Tour von Trier durch Luxemburg nach Frankreich, die Seine und Küste der Normandie entlang wollte ich eigentlich im Hotel schlafen. Aber in Granville waren alle Hotels besetzt. Es war kurz vor dem 14.07.1989, 200 Jahrestag der französischen Revolution.

So baute ich mein Zelt auf. Nach dem ich diese getan hatte ging ich in den Imbiss des Campingplatzes und aß (ich glaube gegrilltes Fleisch mit Pommes frites. Dann wollte ich zahlen, bekam die Rechnung, gab dem älteren Herrn (wahrscheinlich dem Patron) einen größeren Franc-Schein. Und wartete auf mein Rückgeld.

Als ich eine Weile gewartet hatte, fragte ich in meinem nicht perfekten Französisch, wo denn der alte Mann mit dem Geld geblieben sei. Der kam irgendwann vom Einkaufen wieder, entschuldigte sich wortreich und gab das Wechselgeld heraus.

granville01Ich machte ein Spaziergang durch den hübschen Ort, besuchte den Strand und aß in einem Lokal Meeresfrüchte, die auf einer Pyramide angerichtet war.

Wann ich genau angekommen bin, kann ich (z. Z.) nicht sagen. Aber 14. Juli sah ich dort das Feuerwerk.

Ach ja: Eigentlich hatten einige Freunde und ich auf unseren Paris-Tripps geplant den 14. Juli 1989 gemeinsam in Paris zu verbringen.  granville02Aber nun stand ich am Strand von Granville. Der Patron vom Campingplatz kam mit seiner Familie vorbei. Später traf ich ihn an der Theke des Campingplatzes. Der schämte sich wegen des mageren Feuerwerks.

Dann holte er – nach einem Blick über die Schulter – eine Flasche Calvados hervor. Davon tranken wir einige.

Am nächsten Tag fuhr ich nach Paris, wo ich dann als Packesel unterwegs war.