Ajaccio

In Ajaccio angekommen habe ich mich erstmal verlaufen. Statt nach rechts  in die Stadt ging ich nach links und kam in Viertel mit Hochhäusern.

Dort gab es eine Bar Sportiv.

Dort traf ich viele nette Leute. Die hatten einen klaren Ablauf des Nachmittags. Karten und Pétanque.

Beim Pétanque durfte ich auch mitspielen, das erste Mal auf französischen Boden.

Abends gab reichlich Pastis. Die erste und einzige Kneipe die dem Vorurteil, Franzosen trinken immer Pastis in Kneipen, gerecht wurde.

Zwischendurch habe ich das Geburtstagshaus von Napoleon besucht. Schließlich haben wir zusammen Geburtstag.

Am geplanten Abreisetag goss es in Strömen. Am Flughafen ging’s nur Richtung Frankreich. Mit der Bahn nur zurück. Also buchte ich einen Bus nach Bonifacio. Der fuhr allerdings erst um 16:00 Uhr.

Also zurück in die Bar Sportiv, wo ich schon gefrühstückt hatte.

Der Wirt brachte meine nassen Sachen (Pullover und Basketballstiefel) zu Becker zum trocknen. Da blieben sie, da der Becker bis 16:00 Uhr geschlossen hatte.

Ich hatte dann noch eine längere Unterhaltung mit einem Gast, der gut deutsch sprach und behauptete eine Art Geheimagent zu sein.

Er erklärte mir, ich spreche schauderhaft französisch. Ich beschloss Unterricht zu nehmen.