Tour Montparnasse

Eigentlich habe ich ja auch den Kugelhändler am bld. Raspail gesucht. Ganz habe ich den langen bld. nicht geschafft. Aber gefunden habe ich ihn nicht. Er soll, so ein Boulefreund ganz in der Nähe des Gare Montparnasse sein.

Gefunden habe ich in den Galleries Lafayette unterhalb des Tour Montparnasse

ein paar Polo-Hemden, zwar mit langen Ärmel, aber zu einem halbwegs angemessenen Preis.
Dann holte ich die Fahrt auf den (2.) Tour nach.

Hier musste ich kaum warten (es gab keine Schlange), die Fahrt ging in nur 38 Sekunden auf 96 m höhe (56. Stockwerk).  Die nächsten 3 Stockwerk (auf 206 m) ging es dann noch mal zu Fuß.

Es ist fast einsam hier oben, so dass ich warten musste, bis ich jemandIn fragen konnte, ob sie ein Foto von mir machen wolle. (Das Tasche auf dem Bild ist, sehe ich erst jetzt.)

Der Blick runter

ist mehr als beeindruckend.

Im Jardin Luxembourg konnte ich fast das Boulodrome sehen.

Da war ich dann (nach einem Galettes togo) auch noch, und spielte meine besten und schönsten Partien des Aufenthalts.

Danach kam die Kunst zu Ihrem Recht, Bilde der Sammlung Berardo (Lissabon)  werden zur Zeit im Palais Luxemburg ausgestellt siehehier

Da ich am Gobelin in die falsche Metro einstieg, mich in den Reiseführer wegen eines Spaziergang an der Seine vertiefte, landete ich in Villejuif. Bei einem Blick in die Umgebung der Metro-Station fand nichts interessantes,  so fuhr ich zurück, und es gab was beim Vietnamesen um die Ecke. Auch ein Erlebnis, wenn auch nicht von der besonderen kulinarischen Art, aber von der besonderen Art.

Hier hießen (heißen?) die chinesischen Nudeln im übrigen Engelshaare (übersetzt). Gegessen habe ich eine Rolle, gebraten Krabben mit Reis und eine Nachtisch aus Soja, Milch und noch etwas.

Das letztere schmeckte interessant. Der Hauptgang ging so. Die Rolle war keine Frühlingsrolle, sondern aus (Nudel?-)teig. Da es nur Stäbchen und ein Messer gab, war ich zunächst ratlos. Dann folgte ich dem Motto:

„Jesus sprach zu seinen Jüngern
wenn Du keine Gabel hast, iss mit dem Fingern“

Die Serviette dazwischen zu packen, war kein gute Idee, sie verpappte mit dem Teig.

Aber auch das ist Paris!

Mal sehen was heute klappt und was nicht.

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