… prüfe wer sich länger bindet ..

Nun ist die GROKO wohl doch wieder eine Option.

Ich weiß nicht, ob ich mich damit anfreunden kann.

Warum, frage ich mich, ist – zumindest vorrübergehend – eine Minderheitsregierung nicht doch eine Option.

Das mag an meine zum Teil anarcho-liberalen Wurzeln liegen. Ich fand das Bonner Manifest der dortigen Jungdemokraten (Phantasie an die Macht) interessant. Auch sah und sehe ich Ähnlichkeiten in Liberalismus und Anarchismus.

Die SPD muss meiner Meinung ernstlich prüfen, ob die CDU/CSU sich an Vereinbarungen hält.

Eine „Partnerschaft auf Probe“ wäre dafür doch geeignet. Während dieser Zeit könnte die CDU/CSU doch zumindest erst einmal alles die Sache umsetzen, die sie während der letzten GROKO ausgesessen / verhindert hat, obwohl es vereinbart war.

Wenn das geschehen ist, könnte die SPD ja über eine neue GROKO verhandeln.

Und sie notfalls bei neuem Wortbruch wieder verlassen.

Nun bin ich zumindest mit der Zweitstimme kein SPD-Wähler, und war es soweit ich mich erinnern kann nie. Die sog. „rechte Flügel“ der SPD ist nicht so recht nach meinem Geschmack.

Die Erststimme habe ich oft der SPD gegeben.

Ich überlege, ob ich das bei einer sofortigen und bedingungslosen GROKO wieder täte.