Pétanque – Fußball – Wahlen

Das erfreulichste an diesem Wochenende ist das Abschneiden des Deutschen Pétanque Verbands bei den Europameisterschaften in St. Pierre les Elbeuf (Frankreich).

Weniger erfreulich war die Niederlage von Eintracht Braunschweig bei Jahn Regensburg sowie das Ergebnis der Bundestagswahl.

Über die Niederlage habe ich mich geärgert, weil sie von Team selbstverschuldet war.

Ich werde das hier nicht weiter kommentiere. Mir fehlt wahrscheinlich die Fachkompetenz.

Über das Wahlergebnis bin ich traurig und hoffe, dass sich Populismus und Neo-Faschismus nicht noch weiter ausbreitet, vielleicht sogar zurückgedrängt werden kann. Mir ist seit vielen Jahren klar, dass wir in einen rechtsextremistischen Anteil in der Bevölkerung von etwa 10% in der Bevölkerung haben. Lange Zeit galt aber, dass es „böse“ war sich offen dazu zu bekennen. Das ist nun – zumindest vorübergehend – vorbei.

Die Hoffnung, dass die sogenannten etablierten Parteien erkennen, das man große Teile der Bevölkerung nicht „abhängen“ darf. Das betrifft m. E. vor allem die Renten-, die Bildung- und die Finanzpolitik. Die Prognose und Hochrechnungen habe ich mir mit einem halben Auge angesehen, der Rest meiner Sehorgane war auf das iPad mit den Übertragungen der Pétanque EM gerichtet.

Dort war das Ergebnis erfreulich.

Die Herren haben, nach dem Ausscheiden in der EM, den Nationencup gewonnen und sich für die DM in Kanada qualifiziert.

Die Espoirs Herren haben Silber gewonnen.

Auch Eileen Jenal holte Silber in Präzisionsschießen. Das Finale fand Samstag ca. 22:45 Uhr statt. Ich habe bis etwas 22:00 Uhr versucht zu recherchieren ob das Finale noch stattfindet und habe mich dann leider schlafen gelegt. Um 22:15 stand dann auf der Website des DPV, dass das Finale ca. 22:45 stattfinden sollte. Ich habe bei Toilettengang in den früher Morgenstunden von der knappen Niederlage erfahren. Das Video wollte ich dann im Halbschlaf nicht ansehen.

Gold ging an die Espoirs Damen. Deutlich mit 13:5.

Ich erinnerte mich an die EM Espoirs in Düsseldorf. Es war die zweite EM und nicht wie ich dachte und Facebook postete die erste EM Espoirs. Und auch das Ergebnis hatte ich anders in der Erinnerung. Der Herren wurde „nur“ dritte, nicht wie diesem zweite.

Ich war für den DPV mit vor Ort und für die Öffentlichkeit zuständig. Ich weiß noch, wie schwierig es war, ein „Netz“ zu finden, wie immer damals in Düsseldorf. (Ob das heute besser geht weiß ich nicht).

Ich glaube Anna Lazaridis machte damals den entscheidenden Punkt für Gold. Auch damals strömten jubelnde deutsche Fans den Platz. Es gab Video-Aufnahmen, die ins Netz gestellt wurden. Später wurden sie auf Wunsch gekürzt.

Bei der EM in St. Pierre les Elbeuf kam alles Life über Stream.

Na gut nicht alles. Es gab – während der ganzen EM – mal Standbilder, leere Akkus, Tonausfälle und manchmal unzureichende Informationen. Nach sanfter Kritik wurde dann auch per Text, und nicht nur mit Bild und Ton informiert.

Soweit ich das von hier aus bewerten kann, kämpfte die deutsche Delegation manches Mal um Informationen. Hier in Deutschland war einige – auch ich – „unruhig“

Aber ich meine nicht nur die deutschen Sportler, auch die anderen Mitglieder der Delegation gebührt ein dickes Lob. Von ganz früh am morgen bis (nach?) Mitternacht waren sie tätig. Nicht nur um uns zu informieren!

Ich hoffe, dass die gesamte Delegation noch etwas Kraft hatte zu feiern.

Und inzwischen sich auch ein wenig erholt haben.

Vielen Dank!!!!