Wählen 2017 – Geht wählen!

Ich habe Verständnis dafür, dass sich manch einer fragt welche Partei er bei den anstehenden Parteien wählen soll.

Ich habe auch Verständnis dafür, dass viele die fünf sog. etablierten Parteien nicht wählen wollen.

Ich selbst habe immer wieder und auch dieses MalProbleme, mich zu entscheiden.

Aufgrund der Kandidatur der AFD habe ich entschieden, einer der dieser fünf Parteien zu wählen, und zwar die Grünen, die Erststimme kriegt die SPD.

Ich bin ein alter sog. Linksliberaler, wobei mir Radikalliberaler lieber ist.

Die CDU war noch nie meine Partei. Sie ist zwar nicht mehr ganz so konservativ wie früher, aber dadurch auch konturlos. Die Art wie die Kanzlerin Probleme angeht, hat auch etwas mit den Problem Politikverdrossenheit zu tun. Auch in der Flüchtlings- bzw. Einwanderungspolitik. Ich weiß nicht mehr was die Kanzlerin seinerzeit beim Einsetzen des Flüchtlingswelle gesagt hat, aber ich fand es seinerzeit genauso populistisch wie Kohls Worte von den blühenden Landschaften. Sie ist von vielen auch aus dem sog. linken Lager dafür gelobt worden. Ich fand die Wortwahl schon damals falsch.

Nicht, dass ich falsch verstanden werde, wir müssen schon aus humanitären und auch aus geschichtlichen und rechtlichen Gründen Verfolgte und Flüchtlingen aufnehmen. Ich gebe aber den Kritikern recht, dass die Wortwahl der Kanzlerin als Einladung an die Flüchtlinge insbesondere nach Deutschland zu kommen verstanden werden kann.

Hinzu kommt dass nach diesem populistischen Ausspruch keine vernünftige Politik, vielmehr eine Rolle rückwärts folgte.

Die SPD als Partei habe ich ein oder zweimal taktisch gewählt. Am ehesten war sie während der Brand-Ära eine Partei, der ich nahestand. Spätestens seit der Agenda ist die SPD weit davon eine Arbeiterpartei zu sein oder eine Partei, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt.

Der FDP habe ich einmal angehört, als sie sich noch F.D.P. schrieb und die Freiburger Thesen für die Mehrheit der Partei handlungsleitend war. Inzwischen hat sich die Partei als dem Liberalismus wie ich ihn verstehe abgewandt. Freiheit für Geld und Geldbesitzer ist nun handlungsleitend. Staatliche Aufgabe wurden privatisiert bzw. eingeschränkt. Der Abbau im Bereich Polizei, Justiz und Finanzverwaltung ist eine Leistung der FDP (gemeinsam mit der CDU). Und das verschärft die aktuellen Probleme.

Die Linke hat einige gute Ansätze, aber ich bin nun mal kein Soziallist. Aber Rot-Rot-Grün wäre für mich eine nicht so schlechte Regierung.

Mit den Grünen habe ich auch so meine Probleme, darum habe ich bei Kommunalwahlen auch schon die Piraten gewählt. Die haben viele Programmpunkte, die ich während meiner Zeit bei Jungdemokraten und SLJ vertreten und formuliert habe.

Diesmal wähle ich grün, damit die demokratischen Parteien Stimmen benötigen.

Ich habe früher die Meinung vertreten, dass man auf alle Fälle zur Wahl gegen solle und evtl. auch ungültig wählen sollte.

Das ist zumindest diesmal keine Alternative, weil es keine Auswirkung auf die Prozente der Rechtsextremisten hat.

Wenn ich diesmal mich nicht für eine der fünf Etablierten entscheiden können, würde ich wohl die Piraten wählen, evtl. Die Partei.

Es gibt vielleicht für manche Unentschiedenen vielleicht auch andere Parteien, die nicht den extremen Rechten wie AFD und NPD.

Die MLPD und die DKP als andere Extreme sind aus meiner Sicht auch nicht wählbar.

Mit den anderen Parteien habe ich mich nicht ausreichend beschäftigt. Aber vielleicht bietet sich eine für eine Protestwähler an, der wie ich die AFD klein halten will.

Hier die Liste aller Parteien die in Niedersachsen bei der BTW antreten

Also Leute geht wählen! Und wählt nicht die AFD! Und helft die Demokratie zu retten!